Jugendliche können bei der Berufsspionage insgesamt 92 Jobs ausprobieren. 152 Betriebe in ganz Kärnten machen heuer mit.
Wer von uns hat schon in der Schule gewusst, wo seine berufliche Reise hingehen wird? Oft kennen weder Jugendliche noch ihre Eltern die vielen Möglichkeiten, die sich ihnen bieten - ob Lehre, Matura oder Studium. Da schafft die Berufsspionage am 24. und 25. Jänner Abhilfe: In 152 Kärntner Betrieben können Jugendliche von 10 bis 18 Jahren rund 92 Berufe, davon 74 Lehrberufe, hautnah kennenlernen.
Ich habe im Seeparkhotel schnuppern können. Jetzt mache ich die Lehre zur Gastronomiefachfrau. Da lernst du Koch und Kellner gleichzeitig. Ich bin sehr zufrieden.
Alina Habich, Lehrling im Seepark Wörthersee Ressort
„Wir können uns einfach nicht leisten, Talente herzuschenken“, betont Landesvize Gaby Schaunig. „Die Berufsspionage ist der beste Weg zu einem spannenden Beruf.“ Da geht es aber nicht bloß um die Freude an der Tätigkeit, sondern um echte Karrierechancen. „Zwei Drittel der Lehrlinge in der Industrie kennen den Betrieb schon vorher, und nur drei Prozent brechen die Lehre bei uns ab“, erklärt Claudia Mischensky, Industriellenvereinigung. „Die Initiative ist eine Win-Win-Situation für die Betriebe und die Jugendlichen.“
Auch für ein aktuelles Problem bietet die Spionage eine Lösung. „Ein gutes Mittel gegen unseren Fachkräftebedarf ist die Lehre. Über die Berufsspionage können Jugendliche ihren Beruf der Zukunft finden“, verspricht Peter Wedenig vom AMS. Interesse? Dann unbedingt von 14. bis 16. Jänner auf bbok.at/aktuelles anmelden!
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