Erstes Event 2016

Großes Zittern vor dem Startschuss für den Eis-8er

Oberösterreich
10.01.2024 16:30

Einen Tag früher als geplant öffnet die Eisbahn am Welser Stadtplatz bereits am Donnerstag, 11. Jänner, die Pforten. Dabei stand das mehrwöchige Langzeit-Event mit knapp 15.000 Besuchern vor einem Monat noch auf der Kippe. Jetzt sorgte der neue Betreiber für einen Aufbau in Rekordtempo.

Seit 2016 verwandelt sich der Welser Stadtplatz in den ersten zwei Monaten des Jahres in eine riesige Eisfläche. Auf dem beliebten Eis-8er drehen jedes Jahr rund 15.000 Menschen die Runden. Dennoch ist die Langzeit-Veranstaltung mit einem Budget von 150.000 Euro kein Selbstläufer.

Bange Tage im Dezember 
„Es war bis Mitte Dezember Spitz auf Knopf, ob wir überhaupt mit dem Aufbau beginnen können“, blickt Stadtmarketing-Chef Peter Jungreithmair vor der Eröffnung auf bange Wochen zurück.

Budgetstreit erschwerte die Planung
Neben der mühevollen Sponsorensuche und dem Ärger mit Querschüssen einiger Anrainer kam diesmal auch noch der Budgetstreit im Rathaus erschwerend hinzu. Hätten sich die Stadtpolitiker nicht geeinigt, wäre ein wichtiger Geldgeber verloren gegangen. Denn die Stadt übernimmt neben vielen Firmen aus der Region eine Wochenpatenschaft und ermöglicht damit bis zum 18. Februar auch einen freien Eintritt von Montag bis Freitag.

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Bis Mitte Dezember war nicht klar, ob der Eis-8er stattfinden kann. Nun geht es einen Tag früher als geplant los. Von Montag bis Freitag bleibt der Eintritt gratis, die Preise am Wochenende bleiben unverändert.

Peter Jungreithmair,  Chef der Wels Marketing & Touristik GmbH

 „Die Ticketpreise an den Wochenenden sind unverändert geblieben. Das war auch dank der nun gesunkenen Energiepreise möglich“, sagt Jungreithmair, der nach einem schweren Skiunfall über die Feiertage selbst ein wenig kürzer treten musste.

Aufbau im Rekordtempo
Dafür legte sich Roman Völkl mächtig ins Zeug. An den 34-jährigen Marchtrenker lagerte das Stadtmarketing dieses Jahr die Konstruktion sowie den Betrieb des Eis-8ers aus. „Am 2. Jänner haben wir mit einem siebenköpfigen Team den Aufbau begonnen und sind nun einen Tag früher fertig geworden. Uns hat das Wetter in die Karten gespielt“, erzählt Völkl. Er wird sich in den kommenden fünf Wochen auch um das perfekte Eis auf der rund 800 Quadratmeter großen Fläche kümmern.

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