Langläuferin Teresa Stadlober lieferte auf der sechsten Etappe der 18. Tour de Ski ein phänomenales Rennen. Am Ende fehlten ihr nur drei Sekunden auf den Sieg sowie 1,4 auf einen Stockerlplatz.
Teresa Stadlober und Val di Fiemma - das passt einfach!
„Das ist meine Lieblingsstation“, schwärmt die Langläuferin. Entsprechend liefert die 30-Jährige, die im Fleimstal ihr WM-Debüt gab, dort ihre ersten Punkte, den ersten Top-10 Platz und das Premieren-Stockerl im Weltcup feiern durfte, auch in diesem Jahr ein Toprennen ab.
Über 15 Kilometer klassisch im Massenstart läuft die Salzburgerin von Beginn an ein beherztes Rennen und hält sich über die volle Distanz in der Spitzengruppe. Stadlober kommt mit Tagessiegerin Linn Svahn auf die Zielgerade und landet nur drei Sekunden hinter der Schwedin auf dem fünften Platz. Auf Rang drei, den die Deutsche Katharina Hennig erobert, fehlen der Olympiamedaillengewinnerin von Peking 2022 nur 1,4 Sekunden. „Es war ein extrem knappes Rennen und der fünfte Platz ist natürlich richtig cool“, erklärte die Radstädterin.
Durch diesen Spitzenplatz macht Stadlober in der Gesamtwertung einen Sprung nach vorne und ist vor der abschließenden Etappe auf Rang zehn, 2:13 Minuten hinter Leaderin Jessie Diggins aus den USA. Am Sonntag wartet die wohl härteste Herausforderung für die verbliebenen Teilnehmerinnen. Sie müssen den Anstieg zur Alpe Cermis bewältigen. „Das wir für alle ein Überlebenskampf“, weiß Stadlober, die verspricht: „Ich werde noch einmal Vollgas geben.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.