Teresa Stadlober

„Das wird für alle ein Überlebenskampf“

Salzburg
05.01.2024 19:00

Schluss-Spurt bei der 18. Tour de Ski: Warum Langlauf-Aushängeschild Teresa Stadlober mit einem Grinser ins Fleimstal fuhr und das Serviceteam Überstunden schieben muss.

Die Anreise ins Fleimstal entlockte Teresa Stadlober ein breites Lächeln.

„Das ist mein Lieblingsort“, sagt die Radstädterin vor den letzten beiden Etappen der Tour de Ski.. 2013 bestritt sie in Val di Fiemme ihre erste WM, im Jahr darauf gab’s die ersten Weltcuppunkte, 2015 den ersten Top-10-Platz und 2018 das erste Stockerl. Sportlich ist es daher die ganz große Liebe.  „Mir liegt die Strecke hier einfach. Ich hätte mir auch nichts Schöneres vorstellen können, als dass die Olympischen Spiele 2026 hier stattfinden“, sagt sie. Zunächst gilt der Fokus jedoch dem Finale der Tour de Ski.

Am Freitag nutzte sie den Ruhetag für ein lockeres Training. Samstag warten die 15 Kilometer klassisch, am Sonntag der gefürchtete Schlussanstieg auf die Alpe Cermis. Wie viel ist nach fünf harten Etappen noch im Tank? „Ich spüre es körperlich schon ganz gut, es war bisher schon eine sehr anspruchsvolle Tour“, erklärt die 30-Jährige. „Ich bin aber noch nicht komplett leer, ein bissl was ist schon noch im Tank. Außerdem geht’s ja allen gleich.“

Stadlober lobt Servicecrew: „Sind super aufgehoben“
Über die 15 Kilometer nahm sich der „Loipenfloh“ vor Tour-Beginn einen Stockerlplatz vor. Die Disziplin kommt ihr ebenso entgegen wie die Strecke. Stellt sich die Frage, wie sie es taktisch angehen will? „Das hängt vom Wetter ab“, stellt Teresa klar. Es gibt unterschiedliche Prognosen. Regen, Schnee oder ein Mix aus beidem. So ganz genau konnte das noch keiner sagen. Fest steht nur, dass auf die Servicecrew wieder Schwerstarbeit zukommen wird.

„Überstunden machen sie ja schon die ganze Tour“, weiß Stadlober den Einsatz des Teams zu schätzen. „Es hauen sich alle richtig rein, da sind wir super aufgehoben. Bisher war das Material sehr gut.“ Für den Finaltag am Sonntag gibt’s dann ohnehin nur eine Devise: Alles raushauen, was der Körper noch hergibt.

„Wir werden schnell loslegen, weil es für die Sprinter um Bonuspunktegeht. Vor dem Anstieg muss man sich gut positionieren. Und danach wird es für alle ein Überlebenskampf“, weiß die Olympia-Heldin von Peking 2022.

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