Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Wanderung zur Wintersonnenwende am Teufelstein - ein Tipp für Frühaufsteher.
Eine wohltuende Winterwanderung im bewaldeten Gebiet der Fischbacher Alpen führt zu dem sagenumwobenen Teufelstein. Die Geschichte erzählt von dem gescheiterten Versuch Luzifers, einen Turm von der Erde bis zum Himmel zu bauen. Weit ist Luzifer nicht gekommen, so ist das Resultat in der Nähe von Fischbach auf knapp 1500 Meter zu sehen: drei übereinandergestapelte Steine mit einer Gesamthöhe von sechs Metern.
Die markante Gesteinsverwitterung auf dem freien, teils aussichtsreichen Platz hat einen besonderen Charakter und zieht Sommer wie Winter zahlreiche Besucher an.
Wintersonnenwende sorgt für besonderes Erlebnis
Ein Naturerlebnis der besonderen Art – Frühaufstehern vorbehalten – ist die Wanderung zur Wintersonnenwende am Teufelstein, die jedes Jahr am Sonntag vor dem Heiligen Abend stattfindet. Infos zur Wanderung und Shuttlemöglichkeit sind auf der Homepage der Gemeinde Fischbach zu finden. Fazit: Eine „sagenhafte“ Wanderung für die Adventzeit.
Wir starten beim Parkplatz am Zeller Kreuz/Schanzsattel (1232 m) und orientieren uns an den gelben Wegweisern in Richtung Teufelsteinrunde. Wir folgen der leicht bergauf führenden Forststraße, um nach circa einem Kilometer rechts in den Wanderweg abzuzweigen.
Nach wenigen Metern erreichen wir den Wegpunkt Alptour (1386 m), wo es links weitergeht. Wir kommen an der Teufelsteinhütte vorbei, wandern am Waldrand gemütlich bergauf und folgen dem Wanderweg durch den Wald zur freien Fläche mit der markanten Gesteinsformation und dem Gipfelkreuz am Teufelstein (1498 m).
Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute. Wer die Wanderung verlängern will, kann über den Alpengasthof Schanz (1171 m) zurück zum Zeller Kreuz wandern.
Elisabeth Zienitzer, Silvia Sarcletti
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