Auf den Spuren von Eisenbahnpionier Carl Ritter von Ghega geht’s mit dem „Krone“-Wanderduo Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti entlang des Semmering-Bahnwanderweges durch die frühlingshafte Passlandschaft.
Die Passlandschaft des Semmerings wird von bekannten Wandergebieten wie Schneeberg, Rax, Fischbacher Alpen, Wechsel und der Buckligen Welt umgeben. Der Bahnwanderweg führt durch einen Teil dieser Landschaft, der nicht nur geografisch, sondern auch historisch interessant ist.
Im 19. Jahrhundert entstand hier eine für diese Zeit bemerkenswerte technische Leistung: die Bahnstrecke von Gloggnitz nach Mürzzuschlag. Nach den Plänen des Ingenieurs Carl Ritter von Ghega errichteten mehr als 20.000 Arbeiter 15 Tunnel und 16 Viadukte, um rund 500 Höhenmeter zu überwinden. Entlang des Bahnwanderweges sind einige dieser Bauwerke aus der Nähe zu sehen, während Informationstafeln mit Audiostationen Einblicke in die Geschichte der Semmeringbahn geben.
Fazit: Bahngeschichte auf wandernde Weise erleben!
Wir starten am Bahnhof Semmering und nehmen den Gehweg bergauf bis zum Beginn des derzeit gesperrten Bahnwanderweges. Die Umleitung führt stetig ansteigend bis zur Abzweigung Villenstraße, auf der wir leicht abwärtsgehen. Den Wegweisern folgend erreichen wir den Skulpturenpark Semmering und den Bahntrassenweg.
Ein kurzer Abstecher zur Doppelreiterwarte lohnt sich, bevor wir zum bekannten Aussichtspunkt „20-Schilling-Blick“ wandern. Anschließend führt der Weg durch Wälder auf naturnahen Steigen sowie über kurze Asphaltstücke – vorbei am Golfhaus Geiger bis zur Fleischmannbrücke.
Weiter geht es auf einem aussichtsreichen Steig und einer Forststraße zum „Ghega-Museum“. Schließlich unterqueren wir das Viadukt „Kalte Rinne“ (derzeit ÖBB-Baustelle) und folgen der Straße nach Breitenstein, wo wir am Talboden rechts abzweigen und bergauf nach Semmering wandern.
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