Wanderbare Steiermark

Auf den Spuren des Klöcher Traminers

Steiermark
03.04.2026 11:00
Porträt von Elisabeth Zienitzer
Porträt von Silvia Sarcletti
Von Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti

An der Seite der „Krone“-Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti den Frühling entdecken und dem „Duft der Rose“ folgen – die zwei Strecken des Traminerweges verbinden Wälder und Weingärten.

Klöch im Thermen- und Vulkanland ist nicht nur ein bekannter Weinort der Südoststeiermark, sondern auch ein attraktives Wandergebiet nahe der slowenischen Grenze. Vulkanische Böden und das warme Klima schaffen ideale Bedingungen für charakterstarke Weine wie den Klöcher Traminer, der für seinen intensiven Rosenduft bekannt ist und dem Traminerweg seinen Namen gibt.

Aussichtspunkte gewähren einen herrlichen Weitblick über die malerische Hügellandschaft.
Aussichtspunkte gewähren einen herrlichen Weitblick über die malerische Hügellandschaft.(Bild: Weges)

Der Weg führt durch eine sanft hügelige Kulturlandschaft, vorbei an Weingärten und gepflegten Häusern, über Wiesen und durch ruhige Waldabschnitte. Entlang der Strecke prägen sehenswerte Gebäude, historische Weinbauobjekte sowie zahlreiche Rast- und Aussichtsplätze das Bild.

Einladende Selbstbedienungsstationen ermöglichen eine flexible Gestaltung der Gehzeit; zusätzlich ist die Wanderung in zwei jeweils rund sieben Kilometer lange Abschnitte unterteilt.

Dank markanter Rosen-Kennzeichnung kann man hier nicht vom Weg abkommen.
Dank markanter Rosen-Kennzeichnung kann man hier nicht vom Weg abkommen.(Bild: Weges)

Unabhängig davon, ob eine Schleife oder die gesamte Strecke (ca. fünf Stunden Gehzeit) begangen wird, bietet sich zum Abschluss ein Besuch in der Vinothek und im Weinbaumuseum an, wo sich die Vielfalt der Region in Weinen und regionalen Produkten widerspiegelt.

Fazit: genussvolle Runde durch die Klöcher Weinlandschaft.

Unverkennbar: die Heimat des Klöcher Traminers.
Unverkennbar: die Heimat des Klöcher Traminers.(Bild: Weges)

Der Traminerweg „Rund um den Hochwarth“ führt über den Marktplatz zum Ölberg, weiter zur Baumpresse und zum Kellerstöckl, über die Talsohle beim Klinzlbach bergauf nach Gruisla, nach Kratzer zum Traminersteig und über den Pemmerlweg zur Burgruine Klöch und zurück zum Ausgangspunkt.

Daten & Fakten

  • Tourendaten: 13,8 km/ 400 Hm/ Gehzeit ca. 4.30 h.
  • Anforderungen: Mix aus Asphaltstraßen, Wiesen- und Waldwegen; eigenes Beschilderungssystem: runde weiße Tafel mit roter Rose; kleine gelbe Wegweiser „Auf den Spuren der Vulkane, Fußspur, Traminerweg“; zusätzlich weiße Markierungen am Boden.
  • Ausgangspunkt: Vinothek & Weinbaumuseum in Klöch, 8493 Klöch 191, vinothek-kloech.at
  • Einkehrmöglichkeiten: Klöcherhof Domittner, 03475/2206, kloecherhof.at und Gasthof Palz, 03475/ 2311, gasthof-palz.at.
  • Fragen und Anregungen: WEGES – Silvia und Elisabeth, office@weg-es.at, weg-es.at; Facebook, Instagram und YouTube: wegesaktiv.

Der andere Teil „Rund um den Seidl“ verläuft durch den Wald zur Geomantie-Station „Fünf Elemente“, vorbei an Weingärten zum Wetterschirm am Seidl, durch dünn besiedelte Gebiete zur Haligen Stiege sowie über Wald- und Wiesenwege zum Gasthof Palz und den Muschkagraben nach Klöch.

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