Ein sechsjähriger Kooperationsvertrag sichert die Handlungsfähigkeit der burgenländischen Landwirtschaftskammer ab. Die Vereinbarung mit dem Land soll die Basis für moderne und nachhaltige Agrarpolitik bilden.
Während im Landtag noch heftig von den Fraktionen über das Budget debattiert wurde, gab es im Landhaus auch eine Einigung zu vermelden. Der Kooperationsvertrag zwischen dem Land und der Landwirtschaftskammer soll ein neues Kapitel der Zusammenarbeit einläuten.
Laut Landeshauptmann Hans Peter Doskozil brauche es ein gut funktionierendes und nachhaltiges Kammersystem, um einer zeitgerechten Agrarpolitik gerecht zu werden: „Der neue Vertrag bildet das Fundament dafür, er ist das Ergebnis harter, aber konstruktiver Gespräche.“
Um den Ansprüchen einer zeitgemäßen Agrarpolitik gerecht zu werden, braucht die Landwirtschaftskammer ein nachhaltiges System.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil
Mehr Geld für Landwirtschaftskammer
Dieser garantiert der Landwirtschaftskammer bis 2028 jährlich rund drei Millionen Euro an Landesgeldern. Das Land erwirbt dafür Liegenschaften in Eisenstadt und Güssing im Gesamtausmaß von knapp 30 Hektar. Die Kammer wiederum verpflichtet sich, Kosten einzusparen und einige Bereiche zu reformieren. „Die Beratungsleistungen für unsere Bauern werden weiterhin in höchster Qualität bestehen bleiben und Planungssicherheit wird sowohl für Land als auch Kammer auf allen Ebenen gewährleisten“, ergänzte Vizelandeschefin Astrid Eisenkopf.
Der Vertrag soll die Landwirtschaftskammer langfristig absichern. Für Präsident Niki Berlakovich ist damit ein wichtiges Ziel erreicht: „Nach harten Verhandlungen bekommt die Landwirtschaftskammer für die nächsten sechs Jahre so viel wie noch nie.“
Budget auch im Landtag beschlossen
Wenig später gab es auch im Landtag einen Beschluss: Das Landesbudget 2024 wurde mit den Stimmen von SPÖ und des freien Mandatars Géza Molnár angenommen.
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