Einen nie dagewesenen Besucherandrang erlebt derzeit der „Gatorland Park“, ein Themenpark, im US-Bundesstaat Florida. Grund ist der jüngste „seltenste Alligator der Welt“, der erste seiner Art, der in Gefangenschaft geschlüpft ist.
Das sogenannte leuzistische Alligatorenbaby hat eine schneeweiße Haut und braune Augen, die bald zu kristallblauen mutieren werden - ein seltener Anblick. Seine Art unterscheidet sich von Albinos durch ihre normalen Hautschuppen, trotz eines Defekts in den pigmentproduzierenden Zellen.
Mit nur sechs bekannten Exemplaren weltweit, die alle in freier Wildbahn geboren wurden, ist das junge Alligatorenweibchen ein echter Star. Der Tierpark plant nun ein spezielles „Reptilien-Apartment“ für den neuen Star, um seine empfindliche Haut zu schützen.
Als Leuzismus bezeichnet man eine harmlose Defekt-Mutation, die einfach dazu führt, dass das Fell und die Federn weiß und die darunterliegende Haut rosa ist, weil die Haut keine Melanozyten, also farbstoffbildende Zellen, enthält. Im Gegensatz dazu sind beim Albinismus diese Zellen zwar vorhanden, aber unfähig, den Farbstoff Melanin zu bilden.
Der erste leuzistische Alligator wurde erst 1987 in den USA entdeckt.
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