Meterhohe Flammen haben am Dienstagabend eine kleine Jagdhütte in einem Waldstück in Oberkärnten vernichtet.
Fast eine halbe Stunde arbeitete sich das Feuer an der Holzhütte nordöstlich des Asylheims Reißkofelbad in Kirchbach ab, bevor ein Landwirt gegen 20 Uhr von der gegenüberliegenden Talseite aus einen Feuerschein bemerkte und die Einsatzkräfte alarmierte. „Als wir vor Ort angekommen sind, stand die Hütte bereits in Vollbrand“, schildert ein Feuerwehrmann.
Erste Bäume brannten bereits
100 Mann von insgesamt neun Feuerwehren kämpften gegen die Flammen und konnten einen Waldbrand gerade noch verhindern: „Die ersten Bäume rund um die Hütte hatten schon Feuer gefangen“, erklärt Martin Wurmitsch, Kommandant der FF Reisach.
Weil sich auch die Wasserversorgung als eine Herausforderung herausstellte, mussten Tankwagen im Pendelverkehr Wasser auf den Berg bringen. „Unter schwerem Atemschutz konnte der Brand rasch gelöscht werden“, erzählt ein anderer Floriani. Die Jagdhütte wurde dennoch zur Gänze vernichtet. „Es war Glück, dass nicht mehr passiert ist“, so Wurmitsch.
Was das Flammeninferno ausgelöst hat, wird von Sachverständigen ermittelt. Auch die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Verletzt wurde niemand.
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