Naher Osten

Tausende Menschen seit Kriegsbeginn vermisst

Ausland
19.11.2023 11:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

Seit Kriegsbeginn im Gazastreifen sind mehr als 12.300 Menschen ums Leben gekommen. Tausende würden noch vermisst, teilte die Hamas-Behörde am Samstagabend mit. Die Zahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Den Angaben nach handelt es sich um die mit Abstand meisten getöteten Palästinenserinnen und Palästinenser während eines Kriegs in der Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts. Unter den Toten sollen mehr als 5000 Kinder und Jugendliche sein.

Die Behörde im Gazastreifen veröffentlichte zuletzt kein tägliches Update der Opferzahlen mehr. Beobachterinnen und Beobachter führen das unter anderem auf den zunehmenden Zusammenbruch des Gesundheitswesens zurück. Bisher sind laut der Regierungspressestelle in Gaza ungefähr 30.000 Menschen verletzt worden.

380 israelische Soldaten getötet
Auf israelischer Seite kamen bei dem Hamas-Massaker am 7. Oktober mehr als 1200 Menschen ums Leben, darunter auch viele Frauen, Kinder und Jugendliche. Am Sonntag gab ein Armeesprecher bekannt, dass seit Beginn der Bodeneinsätze (am 27. Oktober) 59 Soldatinnen und Soldaten getötet worden seien. Seit dem Massaker kamen insgesamt 380 getötete israelische Streitkräfte ums Leben. Darunter sind auch jene, die an der Grenze zum Libanon getötet wurden.

Das Massaker der Terrororganisation Hamas sowie anderer extremistischer Organisationen in Israel war der Auslöser des Kriegs. Dabei sind nicht nur Menschen getötet, sondern auch in den Gazastreifen verschleppt worden.

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