NEOS-Wirtschaftssprecher Gerald Loacker wird bei der kommenden Nationalratswahl 2024 nicht mehr kandidieren. Der Vorarlberger kündigte am Montagabend auf Facebook an, seinen Platz wieder freizumachen. „Freiheit leben statt Sesselkleben“, postete der Politiker dazu.
Unter diesem Motto sei er vor zehn Jahren in das Hohe Haus eingezogen. Er habe zwei Wiederwahlen geschafft und die Aufbauarbeit in seinem Heimatbundesland trage Früchte, schrieb Gerald Loacker (49) auf Facebook.
Im Nationalrat habe er Pensionen „öfter zum Thema gemacht, als es den Kollegen außerhalb (und manchmal innerhalb) meiner Fraktion lieb war.“ Heute wisse daher fast jede Person dort, was das „schwedische Modell“ sei. In Schweden können Bürgerinnen und Bürger zwischen 61 und 69 Jahren selbst entscheiden, wann sie in Pension gehen möchten. Je früher man geht, desto weniger Geld erhält man jedoch.
Hier sehen Sie Loackers Facebook-Posting.
In dem Posting hob der NEOS-Politiker zudem sein intensives Abarbeiten an den Kammern und seinen Widerstand gegen eine Impfpflicht gegen Covid-19 hervor. „In der Verantwortung meinen Unterstützern und allen meinen Wählern gegenüber habe ich zehn Jahre mein Bestes gegeben - und das werde ich auch in den verbleibenden Monaten weiter tun.“
Mögliche Nachfolge?
Nun sei Zeit für Neues. „Unsere Landespartei hat viele tüchtige Leute, die für eine Nachfolge infrage kommen.“ Seine eigenen Pläne für die Zukunft verriet Loacker in dem Posting nicht. In den kommenden Monaten werde er im Nationalrat noch sein Bestes geben. Mit Stand 30. Oktober ist er beinahe auf den Tag genau seit zehn Jahren im Nationalrat.
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