Mexiko heimgesucht

Mega-Hurrikan „Otis“: Totenzahl auf 48 gestiegen

Ausland
30.10.2023 09:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nachdem der verheerende Hurrikan „Otis“ vergangene Woche die mexikanische Pazifikküste heimgesucht hatte, ist die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf 48 gestiegen. Nach wie vor werden Personen vermisst. Hotels, Restaurants, Diskotheken und Einkaufszentren im berühmten Badeort Acapulco wurden verwüstet.

„Otis“ war als Hurrikan der höchsten Stufe 5 in der Nacht auf Mittwoch mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von fast 270 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 330 Stundenkilometern auf die Küste getroffen.

In nur zwölf Stunden hatte er sich von einem Tropensturm zu einem gefährlichen Hurrikan entwickelt. Über Land verlor er dann an Kraft und löste sich schließlich auf.

80 Prozent aller Hotels betroffen
Über 270.000 Wohnungen und Häuser wurden von dem Wirbelsturm beschädigt. Zudem seien 80 Prozent aller Hotels in der vom Tourismus abhängigen Region in Mitleidenschaft gezogen worden, wie die Regierung mitteilte.

Die touristische Infrastruktur in der Region wurde durch den Sturm hart getroffen. „Otis“ verwüstete Hotels, Restaurants, Diskotheken und Einkaufszentren in Acapulco. Ersten Schätzungen zufolge könnte der Sturm wirtschaftliche Schäden in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar (14,2 Milliarden Euro) angerichtet haben.

Badeort für jedes Börserl
Acapulco ist bekannt für seine Klippenspringer und Luxushotels. Auch bei Low-Budget-Touristen ist das Urlaubsziel beliebt. Einst stieg dort der internationale Jetset ab. Wegen der grassierenden Gewaltkriminalität kamen zuletzt allerdings immer weniger Touristen aus dem Ausland. Heute verbringen dort vor allem die Bewohner von Mexiko-Stadt ihre Ferien oder langen Wochenenden.

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