Eine Innsbruckerin lebt seit Monaten in Angst und Schrecken. Ein Nachbar hat offenbar ein Problem, dass sie ihre wahre Identität erkannt hat und den Weg vom Mann zur Frau angetreten ist. Doch die 74-Jährige fühlt sich von Polizei und Justiz vollkommen im Stich gelassen.
Sie kam mit den biologischen Merkmalen eines Mannes zur Welt, wuchs als Bub auf und heiratete eine Frau. Doch dann erkannte Lena S. (Name von der Redaktion geändert) ihre wahre Identität. Die heute 74-Jährige ließ schließlich ihr Geschlecht anpassen ...
Die Staatsanwaltschaft hat den Fall als Unmutsäußerung bewertet und die Sache offenbar eingestellt. Und das, obwohl der Mann vor Zeugen meinte, er werde mir ein Messer in den Bauch stechen.
Die betroffene Frau
Mit dem Umbringen bedroht
Doch damit hat ein Nachbar der Innsbruckerin offenbar ein massives Problem. „Ich wurde schon mehrmals vor unserem Wohnhaus wüst beleidigt und sogar mit dem Umbringen bedroht“, schilderte Lena schockiert der „Krone“.
Bereits im Juli wandte sich die Transfrau an die Polizei und erstattete Anzeige. „Doch geschehen ist nichts. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall als Unmutsäußerung bewertet und die Sache offenbar eingestellt. Und das, obwohl der Mann vor Zeugen meinte, er werde mir ein Messer in den Bauch stechen“, wettert die 74-Jährige, die sich nicht nur diskriminiert, sondern auch verfolgt fühlt und massive Angst vor ihrem Nachbarn hat.
„Will nur endlich in Frieden leben“
„Vor wenigen Wochen wurde ich erneut als ,Schwuchtl’ beschimpft. Ich habe mir nun Pfeffersprays besorgt und gehe nicht mehr ohne diese außer Haus“, erzählt die Dame, die sich sogar bezüglich einer Waffe informiert haben will. „Ich will endlich in Frieden leben“, so ihre Hoffnung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.