So, 23. September 2018

Goldenes "Souvenir"

15.03.2012 16:10

Glocke der "Costa Concordia" spurlos verschwunden

Die Schiffsglocke der vor zwei Monaten havarierten "Costa Concordia" ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Das ungefähr 30 Kilogramm schwere, metallene Instrument - ein solches darf traditionell auf keinem Schiffsdeck fehlen - hatte sich im gesunkenen Teil des Ozeanriesen in rund acht Metern Tiefe befunden. Die italienische Polizei ermittelt.

Eigentlich hätte die Glocke zum Gedenken auf der toskanischen Insel Giglio, vor der die "Costa Concordia" auf Grund gelaufen war, bleiben sollen. Vermutet wird nun, dass diebische Taucher das goldene Instrument mit dem eingravierten Namen des Schiffes entwendet haben. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, berichteten italienische Medien.

Verdächtigt werden unter anderem Techniker, die am Abpumpen des Öls aus dem Wrack arbeiten. Sie sind auch die Einzigen, die die Genehmigung hatten, die Glocke zu fotografieren. Um sie zu entwenden, müssten jedenfalls mehrere Personen zusammengearbeitet haben, meinen Ermittler.

Suche nach Vermissten läuft weiter
Dank der guten Wetterlage wurden indes die Arbeiten zum Abpumpen des Öls fortgesetzt. Auch die Suche nach sieben Menschen, die nach wie vor vermisst werden, läuft weiter. Auf dem Schiff befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 4.229 Personen. 25 Menschen kamen bei der Tragödie am 13. Jänner ums Leben.

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