Stadtrat Peter Hacker wurde nun im Wiener Gemeinderat zur Bodycam in der Notaufnahme befragt - und überraschte mit einigen Aussagen.
Für Aufsehen sorgte der „Krone“-Bericht über die Pflegedirektorin, die mit Bodycam in der Notaufnahme filmte. Jetzt musste Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) im Gemeinderat auf ÖVP-Anfrage dazu Stellung nehmen und überraschte mit einigen Aussagen. So hätten „die meisten Mitarbeiter von den Aufnahmen gewusst“ und es sei „ihnen wurscht gewesen“. Die interne Untersuchung sei aber noch nicht abgeschlossen.
„Irgendwas stimmt da nicht“
Hacker bestätigt auch, dass das Material für Social-Media-Werbezwecke gedacht war. Hacker: „Das (Anm.: Video) ist zwar ganz nett geworden, wie ich gehört habe, aber war dann trotzdem unbrauchbar und wurde deswegen gelöscht.“ Nicht nur die grüne Abgeordnete Barbara Huemer fand die Erklärung irritierend und attestierte: „Es war ein gutes Video, aber wir lassen es trotzdem verschwinden, also irgendwas stimmt da nicht.“
Umgehend gelöscht
Vom Gesundheitsverbund hieß es damals übrigens: „Das Aufnehmen von Videomaterial unterliegt aber im Wiener Gesundheitsverbund genauen internen Regelungen und bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung und Abstimmung. Nach einem Aufklärungsgespräch wurden die angefertigten Aufnahmen daher auch umgehend gelöscht.“ Ein nettes Video wurde aber anscheinend schon noch gestaltet.
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