Eine Studie im Auftrag der Stadt Wien aus dem Jahr 2021 hätte Aufschluss darüber bringen sollen, wie in heißen Schulen ein kühler Kopf bewahrt werden kann. Besonders aufschlussreich erscheint sie nicht, dafür war sie aber nicht günstig.
Temperaturen weit über 30 Grad waren an Wiens Schulen in den vergangenen Tagen keine Seltenheit. Eine Volksschullehrerin im 22. Bezirk berichtete gegenüber der „Krone“ etwa von 37 Grad im Klassenzimmer – wir berichteten.
Zur Hitze in den Schulen wurde 2021 eine von der MA 20 in Zusammenarbeit mit der Bereichsleitung für Bildungsinfrastruktur beauftragte Studie fertiggestellt. Ihr Ziel: Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das Wohlbefinden der Schüler auch bei hohen Temperaturen sichergestellt werden kann.
Das wird geraten
Nun wollten wir – Jahre später – wissen: Was wurde aus dieser Studie – und gibt es hilfreiche Tipps für die Schulen? Die Erkenntnisse: lüften und den Unterricht an heißen Tagen in kühlere Räume oder nach draußen verlagern.
Bei Außentemperaturen zwischen 35 und 40 Grad wohl auch nicht die beste Lösung. Baulich rät die Studie zu LED-Beleuchtungen, Dach- oder Fassadenbegrünungen, Beschattung und zur Verbesserung des Mikroklimas.
Die Studie diene gerade bei Neubauten oder Sanierungen, die wegen des Spardrucks teilweise auf die lange Bank geschoben wurden, als Grundlage auch heute. Viele der genannten Maßnahmen seien bereits umgesetzt. Klimageräte wurden in der Studie immerhin als „Letztmaßnahme“ genannt.
Nicht neu, aber „fundiert“
Wirklich neu sind die Erkenntnisse der Studie allerdings nicht. Das gab auch die MA 56 zu. Sie sei aber fundiert, heißt es wiederum von der MA 20. Außerdem sei sie über ein halbes Jahr durchgeführt worden. Auch an diversen Schulstandorten. Kostenpunkt: 50.000 Euro.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.