Nach den sieben Abschüssen von Wölfen durch Jäger ist nun ein Tier dem Morgenverkehr bei Villach zu Opfer gefallen. Der Unfallfahrer dürfte Fahrerflucht begangen haben.
In der Dunkelheit der frühen Morgenstunden dürfte sich der Unfall ereignet haben. Da der Unfall nicht gemeldet wurde, besteht der Verdacht, dass der Unfalllenker Fahrerflucht begangen haben dürfte. Gegen sieben Uhr morgens fanden Mitarbeiter des Magistrats Villach im Stadtteil St. Martin nahe einem Ausläufer des Dobratsch das Tier. Es handelt sich um einen jungen Wolfsrüden, der möglicherweise schon öfter gesichtet wurde.
Das bestätigt auch der Wolfsbeauftragte des Landes, Roman Kirnbauer, der das Tier untersuchte, mit Röntgen durchleuchtete und DNA-Proben entnahm. „Wir haben viele Sichtungen im Stadtgebiet und hatten auch schon einige Vergrämungen dort“, so Kirnbauer. Ob dieser Wolf auffällig geworden sei, stehe aber noch nicht fest. Bei seiner Untersuchung wurde dann der Unfall als Todesursache bestätigt. Der junge Wolf hatte massive Verletzungen am Kopf und Hinterläufen, es konnten aber keine Projektile oder Splitter entdeckt werden.
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