6,5 Prozent der Burgenländer sind armutsgefährdet! Arbeiterkammer und Volkshilfe machen mobil.
Vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut am Dienstag macht die Arbeiterkammer darauf aufmerksam, dass im Burgenland 6,5 Prozent der Menschen armutsgefährdet sind.
Pandemie, Teuerung und steigende Energiekosten – es wird immer schwieriger, sich das Leben irgendwie leisten können.
Wenig treffsicher
„Das derzeitige Anti-Teuerungspaket der Bundesregierung ist wenig treffsicher für von Armut betroffene Menschen“, sagt AK-Präsident Gerhard Michalitsch. Deshalb fordert die AK langfristige Maßnahmen wie etwa die Anhebung der Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld auf zumindest 70 %, die Erhöhung des Familienzuschlages sowie eine Verlängerung der Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld – nur so könne man die Armut langfristig eindämmen.
Auch der Volkshilfe Burgenland ist der Kampf gegen Armut ein besonderes Anliegen. Auf Initiative von Präsidentin Verena Dunst senken die Sonnenmärkte in Güssing, Oberwart und Oberpullendorf am Dienstag die Preise um weitere 50 Prozent.
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