Was für schreckliche Nachrichten, die da nach und nach über den Überfall der Hamas-Terroristen auf Israel zu uns dringen. Es sind Meldungen über unsagbar rohe Gewalt, unmenschliche Taten, meist fern jeder Vorstellungskraft. Besonders verabscheuungswürdig ist die Attacke auf das „Supernova-Festival“, mit der sich „Krone“-Kolumnistin Franziska Trost heute auseinandersetzt. Da hatten sich vornehmlich junge Menschen auf ein Fest der Liebe, des Friedens, des Miteinanders und der Lebensfreude gefreut. Und dann wurde daraus ein Horror unvorstellbaren Ausmaßes: Die Hamas schoss in die friedliche Menge und machte gnadenlose Jagd auf Flüchtende. „Es wurde auf Menschen geschossen, als sei das Gelände ein Schießstand“, zitiert Trost eine Überlebende. Und sie schreibt: „Mit diesem Massaker in der Wüste trifft die Hamas gerade die israelische Jugend brutal in ihr resilientes Herz. Junge Menschen, die in diesem fragilen Land mit der ständigen Gefahr von Terror und Raketen aufwachsen - und vielleicht gerade deswegen so ausgelassen das Leben feiern können, wie kaum sonst wo auf der Welt.“ Kein Wunder, wenn Israel jetzt alles in die Schlacht wirft, um die schrecklichen Attacken zu sühnen. Ob sie derartige Angriffe damit in Zukunft verhindern werden können? Daran kann leider keiner glauben.
Gesteigerte Nervosität. Scharfer Sprung zur österreichischen Innenpolitik: Was fiel da am Montag auf? Gesteigerte Nervosität durch die Landtagswahlergebnisse am Sonntag in Deutschland, wo die rechte AfD massiv zulegte. Längst gilt sie nicht mehr nur als Partei der Vernachlässigten, ist sozusagen in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen. Aber in Österreich sind wir ja - im Gegensatz zu Deutschland - seit Jahrzehnten den Umgang mit der AfD-Schwesterpartei FPÖ gewohnt. Außerdem sorgte der Rückzug des Wiener Bürgermeisters und SPÖ-Chefs Ludwig aus den sozialdemokratischen Bundesgremien für Aufsehen. Und in der Steiermark trat Juliane Bogner-Strauß, eine aus der Sebastian-Kurz-Ministerinnenriege und seit 2019 Landesrätin, gestern zurück. Insider sagen: Sie wurde zurückgetreten. Während der einstige TV-Moderator Wolfram Pirchner wegen einer weiteren ÖVP-Rochade nun endlich ins EU-Parlament einziehen könnte. Wenn er es jetzt schafft, dann ist seine Amtszeit freilich auch begrenzt - schließlich wird in wenigen Monaten das EU-Parlament neu gewählt. Europa und die Welt werden es verschmerzen.
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