Es ist ein Wunder, dass niemand getötet wurde! Mit 2,4 Promille im Blut krachte im Mai im Tiroler Zillertal ein Einheimischer (32) mit seinem Firmenauto frontal in einen entgegenkommenden Pkw. Ein Mann, der mit seinem Sohn und seinem Enkel gerade von einem Radrennen nach Hause fahren wollte, wurde dabei schwer verletzt.
„Es tut mir alles sehr leid“, versuchte sich der Alko-Lenker am Innsbrucker Landesgericht zu rechtfertigen. Er kann sich aber angeblich weder an den Unfall im Märzentunnel in Ried im Zillertal, noch an den Alkoholkonsum erinnern. „Ich weiß nicht, wo ich vorher war“, sagte der Angeklagte.
Rettungssanitäter attackiert
Dass der Mann - der ausgerechnet einen Job als Lkw-Lenker hat - eigentlich die Finger vom Alkohol lassen sollte, wird auch bei einem Blick auf seine zwölf Vorstrafen eindeutig.
Richter Andreas Mair verhängte nun zehn Monate Haft! Weil der 32-Jährige angetrunken auch einen Rettungssanitäter attackiert hatte, der ihn verarzten wollte, kommen vier zunächst bedingt nachgesehene Monate Gefängnis aus einer früheren Verurteilung dazu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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