Prozess in Dänemark

Protestierender Künstler muss Geld zurückzahlen

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18.09.2023 18:19

Eigentlich sollte er ein Kunstwerk mit Geldscheinen ausstellen, doch am Ende lieferte ein dänischer Künstler nur leere Rahmen ab. Mehr als 70.000 Euro steckte er in die eigene Tasche. Am Montag wurde Jens Haaning zur Rückzahlung an das betroffene Museum verurteilt.

Er darf sich lediglich eine gewisse Summe für seine Arbeit und eine Ausstellungsprämie behalten. Wie berichtet, hatte das „Kunsten“-Museum von Aalborg im Westen Dänemarks 2021 das viele Bargeld zur Verfügung gestellt. Haaning sollte ein früheres Kunstwerk nachbilden, für das er den Jahreslohn in Dänemark und Österreich in Kronen und Euro in Geldscheinen auf zwei Leinwände geklebt hatte.

Hier sehen Sie einen Medienbericht zu dem Vorfall aus 2021.

Leere Rahmen waren ausgestellt
Aus der Neuauflage wurde aber nichts: Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums die Transportbehälter öffneten, stellten sie fest, dass die Rahmen leer waren. Zugleich hatte Haaning sein Werk in „Nimm das Geld und verschwinde“ umbenannt. Das Museum stellte die leeren Rahmen trotzdem aus, forderte vom 58-Jährigen aber das Geld zurück. 

Dazu wurde er dann auch am Montag in Kopenhagen verurteilt. Vor Gericht berief sich der Künstler auf die Freiheit der Kunst und argumentierte, das Museum habe durch die mediale Aufmerksamkeit viel mehr Gewinn gemacht als investiert.

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