Wachablöse in Paris

Neue Generation! Teenager rücken ins Rampenlicht

Tennis
31.05.2026 08:35

Während die French Open für Jannik Sinner und Novak Djokovic bereits vorbei sind, erobern Teenager die Paris Tennis-Bühne ...

Erstmals seit 1959 in Australien erreichte kein früherer Grand-Slam-Sieger das Achtelfinale. Dafür hat die nächste Generation potenzieller Topspieler bei den French Open gehörig angeklopft. Mit Joao Fonseca, Rafael Jodar (je 19) sowie Moise Kouame (17) schafften es erstmals seit 2006 drei Teenager in die dritte Runde von Paris.

Rafael Jodar
Rafael Jodar(Bild: AFP/OSCAR DEL POZO)

Djokovic-Bezwinger Fonseca gilt bereits seit längerem als Mann der Zukunft. Der Brasilianer ist ein Publikumsliebling, nicht nur, weil stets Fans aus seiner Heimat dabei sind. Er kann die Menge begeistern wie wenige, seine Vorhand ist gewaltig, nur an der Fitness muss der Top-30-Mann noch feilen.

Nur Papa in der Box
Während Jodar, der auch aus Namensvetter Nadal Inspiration zieht, ein Senkrechtstarter ist. Ein Jahr auf dem College ohne Eltern tat seinem Reifeprozess gut, wie der Spanier sagt. Von dem auch Günter Bresnik angetan ist. „Der trägt selbst seine Handtücher, bei dem sitzt nur der Papa in der Box, kein ganzer Clan.“

Moise Kouame
Moise Kouame(Bild: AFP/DIMITAR DILKOFF)

Das ist bei Kouame anders. Doch wirkt der 17-Jährige über seine Jahre hinaus reif. Auf dem Platz spielt er mit Hirn, bei Pressekonferenzen antwortet er mit Bedacht. „Er ist nicht nur technisch, sondern physisch und mental stark“, meint Trainer Liam Smith. „In Gesprächen wirkt er wie ein Erwachsener.“ Gegen Alejandro Tabilo war gestern der Tank leer, aber Kouame hatte sein Soll mehr als erfüllt.

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