Am Montag starten 33.000 Schüler in das neue Schuljahr. Zum Schulauftakt wurde eine neue Initiative im Burgenland präsentiert, um das Lesen zu fördern.
„Die Vorbereitungen für das neue Schuljahr verlaufen reibungslos“, betonte Bildungslandesrätin Daniela Winkler. Alle ausgeschriebenen Positionen konnten besetzt werden. In den Volksschulen ist die Schülerzahl 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 117 Kinder auf 11.333 gestiegen: 7199 Schüler sind es nunmehr in den Mittelschulen - eine Steigerung von 199 Kindern. In den allgemeinen Sonderschulen und in den Polytechnischen Schulen sind in etwa gleich viele Schüler wie im vergangenen Schuljahr angemeldet. In den Bundesschulen werden 13.566 Schüler unterrichtet, dies bedeutet ein Plus von 42 Kindern und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr. „Aufgrund der gestiegenen Schülerzahl im Pflichtschulbereich werden um 30 Pädagogen mehr als im Jahr 2022 im Burgenland tätig sein“, erklärt, Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz.
Präsentiert wurde auch ein neues Projekt: Unter der Dachmarke „Lesen-Schreiben-Verstehen“ hat man zahlreiche Maßnahmen erarbeitet, die im kommenden Schuljahr die positive Entwicklung der Kinder fördern sollen. Mit dabei ist der bekannte Kinderbuchautor Thomas Brezina. Er unterstrich, dass er beim Schreiben seiner Werke immer das Ziel hatte, dass Kinder mit Begeisterung lesen. Wenn Kinder Texte erfassen können, dann erfassen sie auch die Welt, so der Autor.
Interaktive Bücher sollen Kinder begeistern
Die neue Geschichte, die er sich ausgedacht hat, heißt die „Die fliegende Burg“ und spielt im Burgenland. Die Bücher sind auf Kinder im letzten Kindergartenjahr und in den Volksschulen abgestimmt. Sie sind interaktiv und fächerübergreifend. 2024 sollen sie verteilt werden. Außerdem wird Brezina mit Videos, die per QR-Code aufgerufen werden können, in den Schulen präsent sein.
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