Die Tor-Flaute ist beendet! Erstmals nach 878 Tagen hat Christopher Wernitznig wieder getroffen, der Austria Klagenfurt im Derby gegen den WAC mit seinem Hammer das 2:2 gesichert. Das macht dem 33-Jährigen Lust auf mehr.
„Schon als ich den Ball getroffen habe, war mir klar, dass er im Netz zappeln wird!", sagt Austria Klagenfurts Joker Christopher „Wuschi“ Wernitznig über seinen Hammer zum späten 2:2-Ausgleich gegen den WAC - der ihm ja nur 23 (!) Sekunden nach seiner Einwechslung in Minute 81 gelungen ist.
Jubel gegen den „Ex“
Mit 37 Bundesliga-Treffern aus 359 Spielen hat „Wuschi“ grundsätzlich eine solide Quote. Jetzt aber litt er unter dem Leerlauf über mehr als zwei ganze Saisonen - und insgesamt 878 Tagen. Auch deshalb ist er beim Torjubel gegen den Ex-Klub explodiert: „Ich habe dem WAC viel zu verdanken, aber nach so einem Tor muss man feiern. Es war ein richtig tolles Gefühl.“
Zumal er der Austria nach der dominanten ersten Hälfte doch den Punkt sicherte. So hält „Violett“ nach zwei Partien bei vier Zählern. Und ist besser gestartet als in den Vor-Saisonen mit null Punkten bzw. einem Zähler. Wernitznig: „Das gibt Selbstvertrauen, wir haben Luft nach oben. Mit unserem Kampfgeist müssen wir uns nirgends verstecken.“
Nun gegen Kaliber Sturm
Wobei es am morgigen Samstag mit Sturm Graz zu einem Großkaliber geht. „Wir haben im Vorjahr in Graz gewonnen und wissen, wie es geht.“ Vielleicht klappt’s für den 33-Jährigen nach bisher zehn Minuten am Feld mit längeren Einsätzen: „Ich werde Gas geben und zeigen, dass ich in die Startelf will. Dafür haue ich mich in jedem Training voll rein. Hoffentlich war mein Tor ein Bewerbungsschreiben für mehr Spielzeit.“
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