Mit dem neuen Boxster wird Porsche wieder bodenständiger. Leichter, sparsamer, aber auch markanter und stärker wird die dritte Generation des Mittelmotorsportwagens, die auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) Premiere feiern wird. Ab dem 14. April steht der Boxster ab 56.080 Euro und der Boxster S ab 70.220 Euro bei den Händlern.
Der Stuttgarter Roadster wurde völlig überarbeitet. Heraus kommt eine Leichtbaukarosserie mit niedrigem Gewicht trotz längeren Radstands und breiterer Spur. Am Heck verläuft eine Abrisskante, die sich aus den Heckleuchten zieht und aus der ein Spoiler fährt. Die Überhänge vorne und hinten sind deutlich kürzer geraten, die Frontscheibe ist nach vorne gerückt. Dadurch wurde der Innenraum größer und luftiger. Neu ist auch die breite und ansteigende Mittelkonsole sowie das Verdeck, das jetzt ohne Kastendeckel auskommt.
Ein neu abgestimmtes Fahrwerk und größere Räder sollen die Bodenhaftung verbessern und gleichzeitig den Abrollkomfort erhöhen. Dazu kommt eine neue elektromechanische Servolenkung, die präziseres Fahren erlauben soll.
Diät-Leistungskur bei den Motoren
Stärker und sparsamer zeigen sich die Sechszylinder-Boxermotoren mit Direkteinspritzung, Rekuperation und Start-Stopp-System. Trotz des um 0,2 Liter auf nun 2,7 Liter reduzierten Hubraums steigt die Leistung des Einstiegstriebwerks um zehn PS auf nun 265 PS. Es basiert jetzt technisch auf dem 3,4 Liter-Motor des Boxster S. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 geht nun eine Hundertstelsekunde schneller vonstatten – in 5,7 Sekunden. Der Verbrauch sinkt beim Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK um 1,4 Liter auf 7,7 Liter pro 100 Kilometer. Serienmäßig wird der Boxster mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgeliefert.
Deutlich kräftiger ist der Boxster S mit dem 3,4-Liter-Sechszylinder mit 911er-Abstammung, der fünf PS mehr als der Vorgänger und damit 315 PS leistet. Sein Durchschnittsverbrauch liegt bei 8,0 statt 9,4 Liter auf 100 Kilometer. Den Standardsprint erledigt der S in 5,0 Sekunden, zwei Hundertstelsekunden schneller als früher. Für mehr Dynamik bietet Porsche optional unter anderem eine mechanische Hinterachssperre und das Sport-Chrono-Paket mit dynamischen Getriebelagern an.
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