Crystal Palace mit Trainer Oliver Glasner hat am 29. Spieltag in der englischen Premier League einen 3:1-Sieg gegen Tottenham Hotspur gefeiert. Während Palace sich allmählich aus der sportlichen Krise zu befreien scheint, taumelt Tottenham immer bedrohlicher den Abstiegsplätzen entgegen.
Crystal Palace hat sich seiner Sorgen wohl entledigt. Die Mannschaft des oberösterreichischen Trainers Oliver Glasner gewann am Donnerstag in der englischen Fußball-Premier-League gegen den Traditionsclub Tottenham Hotspur mit 3:1 (3:1) und hat neun Runden vor Saisonende zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Tottenham muss dagegen zittern und hat nach der elften sieglosen Partie hintereinander nur einen Zähler Guthaben.
ÖFB-Teamspieler Kevin Danso, der wegen einer Zehenverletzung einen Monat pausiert hatte, stand erstmals seit sechs Wochen wieder in der Startelf der Hotspurs und hatte von Beginn weg viel zu tun. Crystal Palace bestimmte das Spiel, nach einer halben Stunde wurde es auch dramatisch. Ein abgefälschter Schuss von Ismaila Sarr senkte sich über Torhüter Guglielmo Vicario ins Tor, wurde aber nach VAR-Check wegen Abseits aberkannt (29.). Tottenham machte es besser und schlug durch Dominic Solanke (34.) zu.
Drei Palace-Tore in 12 Minuten
Ein Foul von Tottenham-Verteidiger Micky van de Ven im Strafraum brachte aber die Wende zugunsten der „Eagles“. Der Niederländer wurde ausgeschlossen (38.), der gefoulte Sarr trat zum Elfmeter an und traf lässig zum 1:1 (40.). Es kam noch schlimmer für die Gastgeber. Jörgen Strand Larsen (45.+1) und Sarr (45.+7) nutzten die Überzahl und brachten Crystal Palace 3:1 voran. Für zahlreiche der leidgeprüften Tottenham-Fans war das zu viel, sie verließen noch vor der Pause das Stadion.
Tottenham fightete in der zweiten Halbzeit, Crystal Palace geriet aber nie wirklich in Bedrängnis. Die Glasner-Truppe feierte den dritten Sieg in den jüngsten elf Spielen und setzte sich im Tabellenmittelfeld fest. Für den Champions-League-Achtelfinalisten Tottenham und seinen Trainer Igor Tudor wird es dagegen immer enger. Tudor war erst Mitte Februar als Nachfolger von Thomas Frank installiert worden, seine ersten drei Spiele gingen allesamt verloren.
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