Bei seinem Comeback in der Formel 1 muss Valtteri Bottas nun doch keine Startplatzstrafe hinnehmen. Möglich macht das eine Regeländerung des Automobil-Weltverbandes FIA. Ob es für den Finnen sportlich gesehen große Auswirkungen haben wird, bleibt aber zu bezweifeln.
„Offenbar ist die Sache aufgrund neuer Regeln vom Tisch. Also: keine Startplatzstrafe“, erklärte Bottas kurz vor dem Auftakt in die neue Formel-1-Saison in Australien. Der Finne hätte nach einem Regelverstoß aus dem Jahr 2024 bei seinem Comeback eigentlich mit einer Strafe rechnen müssen, da er seither kein Rennen mehr in der Königsklasse absolviert hatte.
Doch eine Regeländerung der FIA befreit ihn nun offenbar von diesem Schicksal. Man hat jetzt nämlich den zeitlichen Rahmen für die Dauer einer solchen Bestrafung begrenzt. In Artikel B1.9.5h heißt es jetzt bezüglich Startplatzstrafen: „Darunter versteht man eine Rückversetzung um eine beliebige Anzahl an Startplätzen in der Startaufstellung für den nächsten Sprint oder das nächste Rennen, an dem der Fahrer innerhalb der folgenden zwölf Monate teilnimmt.“
Wohl kaum Auswirkungen auf Rennverlauf
Da das letzte Rennen des Finnen bereits über ein Jahr zurückliegt und die FIA bestätigt hat, dass die Änderung auch rückwirkend gültig ist, gibt es nun doch keine Strafe mehr für den 36-Jährigen.
Für den Grand Prix selbst dürften die Auswirkungen aber überschaubar sein. Der Finne ist in dieser Saison für Neuling Cadillac im Einsatz. Dem Rennstall werden zum Auftakt keine großen Chancen eingeräumt. Allerdings zeigt sich Bottas selbst optimistisch, dass sich das im Laufe der Saison
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