Falsche Polizisten

Vorarlbergerin um über 40.000 Euro betrogen

Vorarlberg
09.08.2023 15:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Wieder einmal ist jemand Opfer seiner Gutgläubigkeit geworden: Diesmal handelt es sich um eine 62-jährige Frau aus dem Vorarlberger Oberland - sie ist von „falschen Polizisten“ um 40.300 Euro betrogen worden. 

Die 62-Jährige erhielt am Montag einen Anruf von einer gebrochen Deutsch sprechenden Frau, die sich als Kriminalbeamtin ausgab. Diese berichtete von Einbrüchen im Bezirk Feldkirch und fügte an, dass auf der Liste eines festgenommenen Täters auch der Name der 62-Jährigen vermerkt sei. Die Vorarlbergerin meinte daraufhin, sie habe zwar kein Geld zu Hause, dafür aber auf der Bank. Und tatsächlich gelang es der Betrügerin, die Frau davon zu überzeugen, dass ihr Geld auch dort nicht sicher sei - und so machte sich die Oberländerin daran, ihr Sparkonto zu leeren. 

Gefälschter Polizei-Ausweis
Nachdem die Frau zunächst 20.300 Euro abgehoben hatte, übergab sie das Geld einem Mann aus dem Betrugsnetzwerk. Dieser hielt der 62-Jährigen als Identitätsnachweis einen gefälschten Polizei-Ausweis vor die Nase. Dieser Vorgang wurde wiederholt, beim zweiten Mal mit einer Summe von 20.000 Euro. In weiterer Folge wurde die Frau, welche die Täter unablässig am Telefon hielten, aufgefordert, ihr Wertpapierdepot aufzulösen. Auch diesem Auftrag kam die 62-Jährige nach. 

Der Bankangestellte leitete die Auflösung ein. Da diese Auflösung aber einige Zeit in Anspruch nahm, konnte ein weiterer finanzieller Schaden verhindert werden. Denn bevor die 70.000 Euro auf dem Konto der Frau und schließlich in Fängen der Betrüger landeten, kam es zu einer Intervention von offizieller Seite. So blieb es bei einem Schaden von 40.300 Euro.

Die Polizei warnt abermals
Die Polizei warnt einmal mehr vor dieser Betrugsmasche und betont, wie wichtig es ist, bei derartigen Anrufen äußerste Vorsicht walten zu lassen. Polizeibeamte oder andere offizielle Stellen werden niemals Geld oder persönliche Informationen telefonisch abfragen. Bei verdächtigen Anrufen sollten Betroffene umgehend die Polizei verständigen und auf keinen Fall persönliche Informationen preisgeben.

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