Schon wieder eine Verfolgungsjagd in Vorarlberg - diesmal im Raum Nenzing. Ein Lenker raste am Montag über die Rheintal-Autobahn, die Polizei fuhr dem Lenker nach, dieser ignorierte aber sämtliche Anhalteversuche.
Die Poizei führte am Montag auf der Rheintalautobahn in Fahrtrichtung Tirol mobile Lasermessungen durch. Dabei erwischten sie einen Fahrer, der mit 139 km/h über die Autobahn brauste, obwohl das Geschwindigkeitslimit bei 110 km/h lag. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf und schalteten dabei das Blaulicht ein. Anstatt anzuhalten aber stieg der Mann aufs Gas.
Schließlich nahm der Lenker die Ausfahrt Nenzing und bog in Richtung Bludesch Gais ab. Mittlerweile hat die Exekutive Verstärkung angefordert, zudem war die Streife bereits mit Blaulicht und Folgetonhorn unterwegs. Zudem wurde der Autofahrer per Lautsprecher zum Anhalten aufgefordert - freilich ohne Erfolg.
Koordinierte Sperre
In Bludesch raste der Lenker mit 100 km/h durchs Ortsgebiet, schließlich bog er auf Forstwege ein. Er überfuhr sämtliche Haltelinien und ignorierte auch alle Stoppschilder, durch seine überaus riskante Fahrweise drohte der Mann mehrfach zu verunfallen. Die Verfolgungsjagd ging unterdessen in Richtung Schnifis weiter. In Düns war dann Schluss. Durch eine koordinierte Straßensperre durch die Polizei wurde der Mann am Weiterfahren gehindert.
Der 36-jährige Lenker aus dem Raum Feldkirch wurde vorläufig festgenommen. Da er offensichtlich durch Alkohol beeinträchtigt war, er aber eine Atemuntersuchung am geeichten Alkomaten verweigerte, wurde ihm noch an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen.
30 Minuten Verfolgung
Er wird wegen „Gefährdung der körperlichen Sicherheit“ an die Staatsanwaltschaft Feldkirch, sowie wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen bei den Bezirkshauptmannschaften Feldkirch und Bludenz angezeigt. Die Verfolgungsfahrt dauerte rund 30 Minuten.
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