Mo, 20. August 2018

Atom-Stopp schuld?

28.12.2011 18:24

D: Industrie beklagt massive Probleme durch Stromausfälle

Störungen der Stromversorgung bringen die deutsche Industrie nach Aussagen eines Interessenverbandes zunehmend in die Bredouille. Die Energiewende habe hier zu "bedenklichen Qualitätsverlusten" geführt, zitiert das "Handelsblatt" den Verband der Industriellen Energie-und Kraftwirtschaft. Dessen Mitgliedsunternehmen sind laut der Zeitung für 80 Prozent des industriellen Energieeinsatzes in Deutschland verantwortlich.

Komplexe Produktionsprozesse könnten rasch durcheinandergeraten - lange bevor sich ein Stromausfall für die Allgemeinheit bemerkbar mache. Der deutsche Zweig des norwegischen Konzerns Norsk Hydro - einer der größten Aluminiumhersteller weltweit - protestiert nun bei der Bundesnetzagentur, wie das "Handelsblatt" weiter berichtet.

Man sei mit einer "beunruhigenden Häufung von Netz- und Frequenzschwankungen" konfrontiert, wie es sie in den vergangenen Jahrzehnten nicht gegeben habe, heißt es demnach in einem Schreiben an die Bonner Behörde. In den vergangenen Monaten sei es deshalb zu erheblichen Beeinträchtigungen der Produktion gekommen. Die Herstellung von Aluminium gilt als extrem stromintensiv und sensibel.

Um mögliche Energie-Engpässe nach dem teilweise schon umgesetzten Atomausstieg auszugleichen, bezieht Deutschland zum Teil auch Strom aus Österreich (siehe Infobox).

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