Weil sie wegen einer schweren Immunerkrankung nicht in den Kindergarten gehen kann, wird die sechsjährige Hannah von einem Mini-Roboter ersetzt. Auf diese Weise soll die kleine Kärntnerin virtuell an Aktivitäten teilnehmen und Kontakt mit ihren Freundinnen und Freunden halten.
Wie die Stadt St. Veit am Freitag mitteilte, wird der Mini-Roboter im Kindergarten St. Donat eingesetzt. Er ist etwa 30 Zentimeter hoch und 1,5 Kilogramm schwer. Hannah kann den Roboter steuern: Mit einem blinkenden Lichtzeichen kann sie sich etwa im Kindergarten zu Wort melden, per Tablet den Kopf ihres Avatars drehen, um das Geschehen in der Gruppe im Blick zu behalten.
„Wir spielen über den Avatar gemeinsam mit Hannah, basteln, jausnen und nehmen sie virtuell sogar mit in den Garten“, sagte Kindergartenleiterin Sylvia Greiler. Der Avatar wird über Spenden finanziert und soll Hannah helfen, trotz ihrer schweren Erkrankung soziale Kontakte zu haben. Diese hätten sich stark reduziert, auch die Wissensvermittlung sei schwierig, sagte Hannahs Mutter. Sie hofft, dass sich das mit dem Mini-Roboter verbessert.
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