Alles andere als einfach stellt sich die Vernehmung des Tatverdächtigen, der seine eigene Lebensgefährtin mit einem Stanleymesser in Kärnten getötet haben soll, heraus. Erste Obduktionsergebnisse sind da. Jetzt soll die Tochter einvernommen werden.
„Der 69-Jährige will nicht reden, weigert sich, eine Aussage zu tätigen“, gibt Polizeisprecher Mario Nemetz am Samstagvormittag bekannt. Der gebürtige Holländer sei weiterhin renitent. Wie berichtet, verursachte der Mann nach der Mordtat einen Autounfall auf der A2 Südautobahn.
Abschieds-SMS an Tochter
Laut Abschieds-SMS an seine Tochter wollte sich der Vater selbst umbringen. Laut Obduktionsergebnis wurde die Frau durch massive Gewalteinwirkung mit einem Stanleymesser getötet. Ihr wurden mehrere tiefe Schnittwunden an mehreren Körperstellen zugefügt.
Tochter soll einvernommen werden
Um mehr Einblick in die Tragödie und das Tatmotiv zu bekommen, wollen die Ermittler jetzt die Tochter, die überhaupt zur Leiche führte, einvernehmen. Denn sie schlug Alarm und informierte in den frühen Freitagmorgenstunden die Polizei über die Abschieds-SMS ihres Vaters.
Gemeinde unter Schock
„Die Familie war nie auffällig, wohnte nur wenige Meter von der Polizeistation entfernt. Man wusste, dass es sie gibt, aber zu tun hatte nie wirklich jemand etwas mit den beiden“, erzählten die geschockten Anrainer.
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