Ölpreis steigt

Autofahrer zahlen für den Krieg

Wirtschaft
16.01.2003 08:44
Alleine die Gefahr eines Golfkrieges hat laut ARBÖ die Rohöl-Preise in den letzten sechs Monaten um fünf Dollar pro Fass angeheiztt. Für die Österreicher bedeutet das Mehrkosten von 130 Millionen Euro bzw. der Finanz Mehrwertsteuer-Mehreinnahmen von 26 Mio. Euro!
Schon beim Golfkrieg im Jahr 1991 waren dieÖlpreise ein halbes Jahr davor massiv angestiegen. So verhältes sich auch in dieser vorkriegsähnlichen Situation: Zwarhaben die Rohölpreise im Vergleich zu den Preisen vor demletzten Golfkrieg 1991 nur halb so stark zugelegt, doch auch derzeitist die BElastung enorm. 
 
ARBÖ-Chef Rudolf Hellar: "Wenn sich die Rohölpreiseum einen Dollar verteuern, steigen unsere Treibstoffpreise proLiter um 0,72 Cent." Bei fünf Dollar sind das somit 3,6 Centpro Liter, hochgerechnet auf den Verbrauch ergibt dies eine Spritpreisverteuerungvon 130 Millionen Euro!
 
Mit den Treibstoffkosten steigt auch das Mehrwertsteuereinkommen.Hellar: "Während sich die Frächter die Mehrwertsteuervom Staat zurückholen, müssen die Autofahrer sie schlucken."Steigende Ölpreise bzw. die Kreigsgefahr haben auch generellnegative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.
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