Neben Vorarlberg ist das Burgenland das zweite Bundesland österreichweit, das in Schulen auf den Einsatz von Hunden setzt. Bereits 100 Vierbeiner assistieren hierzulande in Bildungseinrichtungen.
Hunde sind seit über 40.000 Jahren die besten Freunde der Menschen. Ihre Präsenz sorgt sogar in der Schule für eine entspannte Atmosphäre. „Ihr Einsatz steigert die Motivation der Kinder, reduziert Stress und fördert ein positives Klassenklima“, weiß Sabine Weisz, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Burgenland. Dort können Lehrer nämlich schon seit zehn Jahren den Hochschullehrgang „Hundegestützte Pädagogik in der Schule“ absolvieren. 225 Mensch-Hund-Teams haben bisher teilgenommen.
Wichtig für soziales Gefüge
Um einen Beitrag zur Tierschutz-Wissensvermittlung zu leisten, fördert das Land nun den Einsatz von Schulpräsenzhunden. Dafür ist eine positive Prüfung der Pädagogen mit dem Hund erforderlich. Bei jener, die gestern an der Mittelschule Lockenhaus stattfand, war auch Vizelandeshauptfrau Astrid Eisenkopf dabei: „Tierschutzbildung lehrt Mitgefühl und Respekt mit Tieren und ist eine Investition in eine bessere Mensch-Tier-Beziehung.“ Die Prüfungsgebühr von 170 Euro wird mit je 70 Euro von Ressorts Tierschutz und Bildung unterstützt.
Bei all den Aufgaben, die der Hund in der Klasse übernimmt, werde freilich mit ausreichend langen Erholungszeiten stets auf das Wohl der Vierbeiner geachtet, so Eisenkopf. Der nächste Hochschulehrgang startet im Studienjahr 2023/2024 und richtet sich neben Lehrern aller Schularten auch an Freizeitpädagogen.
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