Was für eine unglückliche Verkettung! Der Unfall, der in Thalheim bei Wels das Leben von Mika St. (21) aus Schleißheim gefordert hatte, wurde soweit rekonstruiert, dass für die Staatsanwaltschaft Wels der Hergang klar ist. „Eine Obduktion wurde nicht beantragt“, sagt Sprecherin Silke Enzlmüller.
Die Rekonstruktion ergab, dass der 21-Jährige am Weg Richtung Thalheim mit seinem Lambretta-Scooter auf die falsche Fahrspur geraten war und den Fiat eines Einheimischen (49) gerammt hatte. Diesen Unfall hatte Mika laut Zeugen überlebt – er hatte sich noch bewegt bzw. wollte aufstehen, als ein Welser (59) mit dem Motorrad kam. Dieser rammte den 21-Jährigen, stürzte.
Autofahrer war nüchtern
Nach dem zweiten Zusammenstoß war Mika St. tödlich verletzt. Der Autofahrer war nüchtern, beim älteren Biker wurde Blut abgenommen, weil er für einen Alkotest zu schwer verletzt war.
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