Weltweit ist Gravelbiken groß im Trend, und Österreichs Touristiker haben sich dazu Gedanken gemacht. Das Ergebnis ist Gravel Austria, eine 3000 Kilometer lange Gelände-Tour durch acht Bundesländer.
„Der Weg ist das Ziel, und die eigene Kondition das Limit. Das ist Radurlaub auf Österreichisch!“ So bewirbt die Österreich Werbung das neue Produkt, das Gravelbikern unsere einmaligen Berg- und Seenlandschaften näherbringen soll.
Die Idee einer Gravelbike-Route durch Österreich hatte der ehemalige Radprofi und jetzige Radkoordinator der Kärnten Werbung, Paco Wrolich: „Salzburg, Tirol und wir haben das Projekt vorangetrieben, und die Tourismusorganisationen zwischen Bodensee und Neusiedler See haben mitgemacht.“
Die neue Gravelbike-Route, die aus bestehenden Radwegen zusammengestückelt wurde, führt auf Berge, durch Wälder, Dörfer, vorbei an Seen und entlang der Städte sowie Flüsse. „Immer abseits frequentierter Straßen und zu zwei Dritteln auf Schotter“, erklärt Wrolich.
Alle, die Lust bekommen haben und sofort in die Pedale treten wollen, finden die Route in der Komoot-App.
Wrolich: „Gravel Austria ist eine Mehrtagestour, die man in einem Stück bewältigen oder aufgeteilt auf Etappen machen kann."
Interview: „Ein Gravler bietet mehr Möglichkeiten“
Der Tiroler Bernhard Gugganig ist Vorstand der Sparkasse Lienz und zählte einst zur Rennrad-Elite in Österreich.
„Krone“: Warum bist du jetzt mit dem Gravelbike unterwegs?
Bernhard Gugganig: Es ist das beste Sportgerät für mich. Zwar bin ich noch immer ein leidenschaftlicher Rennradfahrer, ein Gravelbike eröffnet mir aber viel mehr Möglichkeiten - vor allem abseits des Verkehrs.
Es gibt ja sogar Gravelbikes mit Elektroantrieb.
Ich habe selbst einen E-Gravler und damit kürzlich für eine Schweizer Radmarke einen Spot gedreht. Denn auch mit Elektro-Gravelbikes kann man richtig sportlich fahren. Bei Bergtouren ist man sogar um einiges schneller unterwegs.
Du unternimmst ja mit deiner Frau oft auch Urlaubsreisen mit dem Gravelbike.
Ja, im Vorjahr sind wir bis auf die kroatische Insel Krk und wieder zurück geradelt, und heuer geht es auf die Balearen-Inseln.
Hast du einen Tipp für alle, die Lust aufs Graveln bekommen haben?
Das ist eine Preisfrage, ich würde jedoch ein leichtes Rad bevorzugen.
Danke fürs Gespräch.










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