Ex-Stadtrat Lukas Rößlhuber will dem pinken Umbruch trotzen. Jeder Bürger kann aber im Vorwahl-Prozess mitbestimmen. Der Zeitdruck ist einigermaßen hoch, da der nächste Wahlkampf bereits vor der Türe steht.
Die Salzburger Neos sind seit der Landtagswahl und dem gescheitertem Einzug in den Landtag im Umbruch. So trat der gesamte Landesvorstand zurück, die Landesparteizentrale Neosphäre wird dicht gemacht, die Mitarbeiter werden gekündigt.
Als quasi letzte Konstanten befinden sich Lukas Rößlhuber und Nevin Öztürk noch im Gemeinderat der Stadt Salzburg. Geht es nach Rößlhuber soll es auch nach der kommenden Gemeinderatswahl im Frühjahr 2024 dabei bleiben. Denn der ehemalige Baustadtrat will als Spitzenkandidat der Pinken kandidieren. Ob er das auch darf, steht aber noch nicht fest.
Denn bis zum Spitzenkandidaten muss, wie bei der Partei üblich, ein dreistufiger Vorwahlprozess durchlaufen werden. Im ersten Schritt kann sogar jedermann mit abstimmen. Erst später dürfen noch Mitglieder und der Vorstand mit entscheiden.
Die Zeit für einen neuen Landesvorstand drängt
Apropos Vorstand. Auch dieser muss auf Landesebene noch gefunden werden und das wird nicht vor dem Herbst passieren. „Die Partei braucht jetzt einmal Ruhe“, so der Gemeinderat nach der turbulenten Zeit. Er hofft nach dem Sommer aber auf eine schnelle Entscheidung, denn es steht der Gemeinderatswahlkampf an.
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