Schon zum fünften Mal feierte man am Dorfplatz der Brauerei Hirt in Micheldorf das Slow Food-Frühlingsfest der Region Mittelkärnten. 58 Betriebe waren bei den verschiedenen Aktivitäten beteiligt.
Slow Food heißt übersetzt langsam Essen. „Die ganze Welt kommt wieder zum regionalen Essen zurück, Slow Food gibt es mittlerweile in 160 Ländern der Welt. Kärnten ist ein Vorzeigeland. Slow Food heißt Vielfalt. Wir haben eine große Auswahl. 58 Betriebe sind bei unserem Frühlingsfest dabei“, sagt Obfrau Ingrid Bachler. Speckkaiser Stefan Seiser betreibt ein gefragtes Gasthaus, Franz Schebath bietet schmackhafte Kärntner Kürbiskerne an. „Wir stellen das Kürbiskernöl in der Steiermark her, aber wachsen tun die Kürbisse in Kärnten“, lacht er.
Valentin Latschen ist der Likörkönig. Seine Pfau-Firma ist in Klagenfurt daheim, vom Apfel bis zur Birne, Zwetschke oder Marille wird alles gebrannt. Die Friesacher Gastro-Legende Claudia Schöffmann, die auch das Szenelokal Burg kreierte, war mit dabei. Hanna Craigher brachte Schokoladen aus ihrer Schokoladen-Erlebnis-Manufaktur mit. Viele regionale Produkte wie Kartoffel, Reindling, Naturkost waren zu haben. Schuhmacher in Dorothea Knapp stellte handgemachte Schuhe aus. Und zu den Klängen von Hilly-Billy wurde eifrig getanzt.
Sogar drei lokale Bierbrauer schenkten aus. Niki Riegler ist mit Hirter Bier der Größte, auch das Wimitz-Bier von Josef Habich wird sehr gerne getrunken. Christian Gelter ist der kleinste Bierbrauer und in St. Veit daheim. Die drei Unternehmen boten ein Sechser-Tragerl mit den drei Marken an. Geschmeckt hat das Pils. Prost!
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