Das von Linz aus agierende Gemeinschaftsunternehmen Mahlzeit baute in den letzten Monaten sein Liefergebiet massiv aus. Außerdem versorgt der Essens-Dienstleister erstmals auch Kinder und Jugendliche mit Menüs.
Forellenfilet, Schinkenfleckerln, Frischkäse-Kartoffellaibchen - das sind drei der Hauptspeisen, aus den Kunden von Mahlzeit für heute, Freitag, wählen konnten. 1900 Personen werden mittlerweile pro Tag mit heißen, essfertigen Menüs versorgt. „Die Nachfrage steigt ständig“, sagt Markus Baumann, der die Geschäfte der Gemeinschaftsfirma von Rotem Kreuz, Samariterbund, Volkshilfe und Gourmet führt.
Mahlzeit steht für das, woran landläufig viele bei „Essen auf Rädern“ denken. Weil Gasthäuser, Altersheime und Krankenhäuser ihre Kochleistungen für diese Angebote einstellen, müssen sich Gemeinden neu orientieren. Für Mahlzeit bedeutet das eine Chance. So wurde seit Jahresbeginn das Liefergebiet auf Gmunden, Pinsdorf und Kirchham erweitert, am Wochenende werden auch Vorchdorf und Laakirchen mit warmen Mahlzeiten versorgt.
Erstmals auch Krabbelstuben, Kindergärten und Co. als Kunden
Um die Traunsee-Region bestmöglich bedienen zu können, wurde ein weiterer Standort eingerichtet: In Vorchdorf wurden Tiefkühltruhen, aber auch Öfen installiert, um die Wege zu verkürzen. Zehn Mitarbeiter nahm Mahlzeit auf, so wurde auch eine Premiere möglich. Das Unternehmen versorgt erstmals auch Krabbelstuben, Kindergärten, Horte und Schulen mit warmen Menüs. „250 Kinder in Gmunden“, so Baumann.
Wie schlägt sich der Essens-Dienstleister in Zeiten der enormen Inflation? Die Drei-Gänge-Menüs wurden teurer, kosten nun 12,50 statt 11 Euro. „Wir konnten da nicht aus - uns haben die Teuerungen selbst getroffen, beim Strom, Sprit, überall“, sagt der 55-Jährige. Vom 25 Fahrzeuge großen Fuhrpark sind acht bereits E-Pkw.
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