12 Stunden unterwegs

Tourengeher mit Hubschrauber vom Berg gerettet

Oberösterreich
18.04.2026 13:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Freitagmorgen brach ein 75-jähriger Wiener zu einer Skitour am Dachsteinplateau auf. Bereits am Vormittag bekam er wiederholt Probleme mit der Bindung seiner Tourenski, setzte seinen Weg aber fort. Gegen 19.15 Uhr wählte er den Notruf, Bergretter und ein Hubschrauber wurden alarmiert.

Um 8.15 Uhr bestieg der 75-Jährige aus Wien die Krippenstein-Seilbahn und fuhr zur Bergstation der Bahn. Er wollte am Dachsteinplateau die sogenannte Rumpler Runde begehen, wie – eigenen Angaben zufolge – jedes Jahr.

Bindung verursachte Probleme
Mit seinen Tourenskiern fuhr er von der Bergstation zur Talstation der Teilstrecke 3, wo er gegen 9.10 Uhr seine Unternehmung startete. Als er in steileres Gelände gelangte, bekam er zunehmend Probleme mit seiner Bindung. Diese öffnete sich immer wieder und deshalb kam der 75-Jährige nur langsam voran.

Notruf abgesetzt
Gegen 18.20 Uhr erreichte er schließlich den höchsten Punkt der Tour unterhalb des Hohen Dachsteins, von wo aus der Wiener Richtung Simonyhütte abfuhr. Auf einer Höhe von 2275 Metern öffnete sich erneut die Bindung und der Tourengeher setzte gegen 19.15 Uhr einen Notruf ab.

Hubschrauber rettete Sportler
Daraufhin wurde die Bergrettung Hallstatt sowie ein Alpinpolizist der AEG Gmunden alarmiert. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber zum Einsatz hinzugezogen, um den Mann noch bei „letztem“ Tageslicht retten zu können. Dies gelang schließlich auch – die Hubschrauber-Crew konnte den bereits entkräfteten Mann um 20:05 Uhr am Parkplatz der Talstation der Krippenstein-Seilbahn vom Berg bringen.

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