Ein neuer Weg für kunstinteressierte Erwachsene und Jugendliche führt durch die Natur und durch den Ort zu Kunstwerken und thematisiert den Klimaschutz.
Das beschauliche Dorf Neuhaus präsentiert sich unter einem neuen Blickwinkel: Das Projekt KunstSinn steht für einen einzigartigen Skulpturen- und Familienmotorikweg, der über 1,2 Kilometer vom Liaunig-Museum über den Hadnwirt Hartl bis zur Kirche und zum Schloss führt.
Acht Skulpturen und zwei Motorikbereiche können erwandert werden. „Außergewöhnliche Kunstwerke, die unseren Ort in ein völlig neues Licht rücken, werden gezeigt“, sagt Bürgermeister Patrick Skubel.
Das Projekt, für welches auch EU-Mittel lukriert werden konnten, hat 250.000 Euro gekostet. „Es macht mich stolz, dass wir das in so kurzer Zeit und ohne Hilfe von außen durchführen konnten“, so der Gemeindechef, dessen Amtsleiterin Regina Wiedl fleißig dafür gearbeitet hat.
Eines der Kunstwerke ist der Leuchtturm von Bernhard Wolf, der ein verbindendes Zeichen zwischen Museum und Ort setzt. Wiedl: „Die künstlerisch gestaltete Trafostation ist ein Mahnmal für den Klimaschutz.“ Groß prangt darauf die Temperaturangabe 15 Plus für die Erderwärmung und Beleuchtung; ein Fitnessgerät steht gegenüber.
Auch die Geister der Vergangenheit, Werke von Valerie Logar, Sonnenstrahlenturm und Hadntanz von Helmut Blažej sowie die Marienkrönung in der Jakobskirche wurden in Szene gesetzt. Vor der Kirche empfängt die „Liegende“ von Peter Dörflinger.
Beim Infopoint gibt es zudem eine E-Bike-Ladestation.
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