Anfang März wurde eine geplante Asylunterkunft in der Linzer Lunzerstraße in Brand gesteckt. Die Täter sind noch immer unbekannt. Nun hat eine Parlamentarierin aus Oberösterreich dazu eine Anfrage an Innenminister Gerhard Karner gestellt.
Es war ein ebenso böswilliger wie sinnloser Brandanschlag am 4. März in der Linzer Lunzerstraße. Dort wurde gerade ein Holzhaus aufgebaut, in dem später Asylwerber untergebracht werden sollen. Ein Teil der Gebäudes wurde zerstört, die Täter sind noch immer unbekannt. Und nun muss sich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) noch einmal mit der Causa beschäftigen. SPÖ-Nationalrätin Sabine Schatz hat eine parlamentarische Anfrage an ihn gestellt. Elf Fragen richtet die Abgeordnete an den Minister.
Lokalaugenschein für Anwohner
Dabei geht es vor allem darum, wie weit die Polizei mit ihrer Ermittlungsarbeit ist, ob Videoaufnahmen existieren und ob es neue Erkenntnisse zur rechten Szene in OÖ gibt. Schatz will allerdings auch wissen, ob Asylunterkünfte nun stärker beschützt werden. Beantworten muss Karner die Fragen bis 16. Mai. Da sollte die Unterkunft in der Lunzerstraße dann schon bezogen sein, wie der Samariterbund, der das Haus verwaltet, auf Nachfrage der „Krone“ erklärt. Zuvor werden noch die Anwohner zu einem Lokalaugenschein eingeladen, bei dem alle Infos, wie etwa zur Anzahl der untergebrachten Personen, gegeben werden.
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