Oftmals erleben die Rettungssanitäter des Roten Kreuz dramatische Einsätze und kämpfen um das Leben ihrer Patienten. So auch im vergangenen Juli in Klagenfurt. Nur durch den beherzten Einsatz der Helfer konnte das Leben einer Klagenfurterin gerettet werden. Sie bedankte sich nun bei ihren Lebensrettern.
Einsatzcode: Atem-Kreislaufstillstand. Da schrillen bei jedem Rettungssanitäter die Alarmglocken. Es geht um Leben und Tod, jede Minute zählt. Das Adrenalin schießt ins Blut. Diese Erfahrung machten auch Sanitäter der Rot-Kreuz-Bezirksstelle in Klagenfurt vergangenen Juli. Eine Frau brach im Keller ihres Hauses zusammen und wies keine Vitalfunktionen mehr auf.
Sofort machte sich ein Team des Roten Kreuz auf den Weg zur leblosen Patientin. Dem Notarzt gelang es gemeinsam mit seinem Team, die Klagenfurterin zu reanimieren.
Genau deshalb sind wir alle beim Roten Kreuz aktiv, unmittelbar mitzuerleben, dass wir Menschen helfen - was kann es Schöneres geben?
Martin Pirz, Rot-Kreuz-Präsident
Patientin besucht ihre Helfer
Nach dem dramatischen Einsatz vergehen acht Monate und plötzlich steht Helene Sussitz, jene Frau, die reanimiert werden musste, vor ihren Rettern. „Ich muss mich beim Rot-Kreuz-Team vom ganzen Herzen bedanken! Dass ich heute hier stehen kann, ist auch euer Verdienst“, sagt die Klagenfurterin beim Besuch bei ihren Lebensrettern.
Doch nicht nur für Sussitz war die Begegnung mit ihren Rettern ein besonderer Moment. Auch für Notfallsanitäter Andreas Walcher: „Solche Begegnungen sind auch für uns etwas ganz Besonderes, weil wir nur selten nach einem Einsatz etwas über das Schicksal unserer Patienten erfahren.“
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