Während in Wien noch immer diskutiert wird, ob oder ab wann von einer Gesundheitskrise gesprochen werden kann, macht das Burgenland Nägel mit Köpfen. Seit April gibt es für Fachärzte nämlich höhere Gehälter.
Nach dem neuen burgenländischen Modell kämen eine Fachärztin oder ein Facharzt in einem der fünf heimischen Spitäler zu Beginn ihrer Karriere auf ein Jahresbrutto von 140.000 Euro, nach zehn Dienstjahren auf 160.000 Euro sowie nach weiteren zehn Jahren auf 180.000 Euro. Bis knapp vor Karriereende erreicht man einen Jahresverdienst von 200.000 Euro. Damit bezahlen die burgenländischen Spitäler österreichweit die besten Gehälter.
Personalabteilungen freuen sich
Und das kommt offenbar an. Wie aus einem der „Krone“ vorliegenden Schreiben hervorgeht, bestätigen die burgenländischen Vertreter eine erhöhte Nachfrage in den Personalabteilungen. Ziel sei es, die offenen Facharztstellen bis Jahresende möglichst zu füllen und somit im Burgenland mehr Leistungen in den Spitälern anbieten und die Wartezeiten auf geplante Operationen und andere Behandlungen möglichst weiter verkürzen zu können. Damit sollen vor allem niedergelassene Ärzte angesprochen werden.
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