Seit Geburt kämpfte Leonie mit einer Schluckstörung, die die Aufnahme von Nahrung schwer machte. Durch eine teure Therapie wurde sie die Sonde los.
Die kleine Leonie hat noch nie in ihrem jungen Leben feste Nahrung zu sich genommen. Das sechsjährige Mädchen aus dem Tennengau kämpft seit der Geburt mit einer seltenen Schluckstörung. Die Eltern verzweifelten, auch Experten wussten nicht weiter. Nach knapp 20 Monaten mit einer Nahrungssonde isst und trinkt Leonie jetzt.
Familie L., ihren Namen möchte sie nicht zur Gänze nennen, ist erleichtert. Brei, Suppe und pürierte Kost kann Leonie ohne Probleme essen. „Über Jahre musste ich Fläschchen geben, dann kam die Sonde, jetzt isst sie leichte Kost“, sagt die Mutter gerührt. Die Kleine war mit Mama und Papa immer wieder im Krankenhaus. Mehrere Bundesländer, mehrere Spezialisten – keiner konnte dem aufgeweckten Mädchen helfen. Am Ende kam die Sonde. Für 24 Stunden und sieben Tage die Woche war der Schlauch der künstlichen Nahrung Leonies ständiger Begleiter.
Erst ein zufälliger Tipp einer Psychologin brachte die Familie auf eine Spezialtherapie in Graz. Die Kosten von rund 10.000 Euro wollte die Krankenkasse nicht übernehmen. Auch für Familie L. war dies nicht zu stemmen. Nach Vermittlung half der Kiwanis-Club Salzburg aus. Fünf Wochen in der Spezialklinik später sind die Sonde und die Schluckstörung Vergangenheit. Ohne die Spende würde Leonie heute noch Schläuche im Rachen haben.
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