Statt lautem Motorengedröhne wird am Faaker See gepaddelt: Nach der Premiere im Vorjahr gibt es von 18. bis 21. Mai die Wiederholung des Stand-Up-Paddle-Festivals. Und zwar mit einem erweitertem Programm und einem spektakulären Cityrace mitten auf der Drau.
Das Stand-Up-Paddeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit - vor allem an den heimischen Seen sind die Paddler unterwegs. Der Tourismusverband Villach bedient daher seit 2022 den Trend mit einem internationalen Festival. „Nach der erfolgreichen Premiere wird The Lake Rocks SUP Festival heuer mit einem erweiterten Renn- und Rahmenprogramm stattfinden“, schildert Michael Kummerer von MJK Sportmarketing. Die Veranstaltung wird sich über vier Tage erstrecken und soll nicht nur die Profi-Paddler an den Faaker See und die Stadt Villach locken. Das Programm bietet auch für Anfänger sowie für Kinder Möglichkeit, sich am Paddeln zu versuchen.
Eigenes Dorf für die Paddler
Das SUP-Village, der Mittelpunkt des Festivals, bildet Standcamping Gruber am Faaker See. Von hier wird zum Beispiel das 12 Kilometer lange Profirennen gestartet. Dazu locken wieder das lustige Teamrennen, ein eigener Familientag und vieles mehr. Den Auftakt bildet das Cityrennen inmitten der Paddelstadt Villach: Für den Bewerb gibt es schon jetzt 60 Anmeldungen. „Die Teilnehmer werden sich am Abend des ersten Tages auf genormten Boards ein Rennen zwischen zwei Stadtbrücken liefern“, erklärt Michael Sternig, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Villach.
Gute Buchungslage
Und dass das Stand-Up-Paddlen wirklich die Gäste anlockt, zeigt der Umstand, dass es für heuer bereits mehr Buchungen gibt, als Teilnehmer im Vorjahr gezählt wurden. „Der Faaker See hat sich als Treffpunkt für den sanften Wassersport etabliert“, bestätigt TVB-Obmann Gerhard Stroitz. Das Ziel ist es zum einen, die Stand-Up-Paddle-Bemühungen in Kärnten zu bündeln und das Festival weiterzuentwickeln. „Wir möchten die Veranstaltung in Richtung WM-Fähigkeit bringen. Ein Schritt ist das hohe Preisgeld, das im Rahmen der Tour hier auf die Profis wartet“, schildert Alps-Trophy-Rennleiter Rudy van Haven. Er zeigte sich vor allem davon begeistert, dass bei dem Festival auch dem Breiten- und Nachwuchssport genügend Raum gegeben wird.
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