Auch als Waffe nutzbar

Papp-Drohnen sollen Ukraine im Krieg unterstützen

Elektronik
13.03.2023 14:29

Drohnen aus Pappe sind die neueste Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen den russischen Aggressor. Die Fluggeräte dienen in erster Linie der Aufklärung und dem Transport, sollen jedoch auch als tödliche Waffe Verwendung finden.

Die „Corvo Precision Payload Delivery System“ genannten Drohnen, kurz PPDS, stammen vom im australischen Melbourne ansässigen Unternehmen Sypaq Systems und bestehen laut Heise.de aus einem Verbundstoff aus Pappe und Styropor, der als flacher Bausatz in die Ukraine geschickt wird und sich dort mit einfachen Mitteln wie Klebeband zusammenbauen lässt.

Angetrieben werde die Drohne, deren Spannweite etwa 1,80 Meter beträgt, elektromotorisch über eine Luftschraube, hieß es. Der Start erfolge per Hand oder mithilfe eines Katapultes. Der Flugkurs wird laut Golem.de über ein Android-Tablet programmiert. Die Drohne selbst fliegt autonom, wobei ihre Reichweite bis zu 120 Kilometer beträgt.

Auch in tödlicher Mission unterwegs
Ursprünglich entwickelt wurde die PPDS für humanitäre Zwecke wie den Transport von Medikamenten, Essen und Nahrung, das ukrainische Militär soll sie in Kombination mit einer Kamera jedoch auch für Überwachungs- und Aufklärungsmissionen sowie tödliche Einsätze verwenden.

Gegenüber dem Radiosender 3AW sagte der ukrainische Botschafter in Australien, Vasyl Myroshnychenko, dass „sie bereits von ukrainischen Soldaten für eine Vielzahl von Missionen, einschließlich tödlicher Missionen, eingesetzt werden“. Rund 100 der zusammen mit dem Heer der australischen Streitkräfte entwickelten Papp-Drohnen sollen nun monatlich an das ukrainische Militär ausgeliefert werden.

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