Die schweren Sturmböen, die seit der Nacht und den Morgenstunden vor allem über den Norden Österreichs hinwegfegen, haben auch Schäden hinterlassen - etwa in Oberösterreich. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren einmal mehr gefordert. Die stärkste Böe wurde allerdings in Niederösterreich gemessen ...
In erster Linie waren es Bäume, die in Oberösterreich der Kraft der teils heftigen Windböen nicht mehr standhalten konnten und in der Folge u.a. Straßen blockierten. In Kematen am Innbach führte das zu einem Unfall mit drei involvierten Fahrzeugen. Am Feuerkogel schrammte am Vormittag die stärkste Böe nur knapp an Orkanstärke vorbei, meldete Geosphere Austria. Gemessen wurde eine Geschwindigkeit von 118 km/h, ebenso in Waizenkirchen.
Noch ein bisserl mehr durfte es allerdings am Jauerling in Niederösterreich sein. Dort wurde ein beeindruckender Ausreißer gemessen: Am Morgen gegen 6.20 Uhr verzeichnete man dort 153 km/h, laut ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber ein neuer März-Höchstwert, wie er auf Twitter erklärte. Dahinter platzierte sich die Messstation Buchberg im Bezirk St. Pölten-Land: Hier wurden um 12 Uhr 135 km/h gemessen.
In Wien wurde auf der Jubiläumswarte 115,6 km/h registriert, am Brunnenkogel in Tirol 110,2 km/h. An den restlichen Messstationen bewegten sich die Werte laut der Wetteranstalt zwischen 50 und 97 km/h (Stand Donnerstag, 13 Uhr).

Wind-Nachschub ab Freitag
Noch einige Stunden lang hält der Sturm die Helfer in Atem, ehe die Böen im Laufe des Nachmittags langsam nachlassen. Windiger Nachschub folgt jedoch bereits am Freitag. Der Wind frischt in den Abendstunden mit einer Front in Vorarlberg aber wieder deutlich auf. Der Samstag bringt ebenfalls Wind, er weht zunächst in der Nordhälfte stürmisch aus westlichen Richtungen, im Westen lässt er aber rasch nach, im Osten erst am Nachmittag.
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