Die Tochter hatte einen Unfall. Der Neffe muss in Haft. Der Sohn hat eine neue Telefonnummer und braucht Geld. - Mit derlei Geschichten zocken Profibanden vor allem ältere Menschen quer durch Österreich ab. Aber wie kommen die Kriminellen an die Informationen über ihre Opfer? Es gibt eine heiße Spur.
„Die Täter richten enorme Schadenssummen im Millionenbereich an“, sagt Gottlieb Türk, Leiter des Kriminalamtes in Kärnten. Auch die jüngste Kriminalstatistik zeigt, dass Betrugsdelikte um fast 20 Prozent zugenommen haben - vorwiegend durch professionell aus dem Ausland organisierten Telefonbetrug: „Einige Gruppierungen arbeiten von der Türkei aus, andere von Polen und der Slowakei.“ Eigene Geldabholer reisen dann an, um vor Ort bei den Opfern Geld, Schmuck und Schätze abzuholen. Und auch die Auswahl der Opfer erfolgt zuvor ganz gezielt.
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